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Entspanntes Lernen durch 90 Minuten

Seit dem Schuljahr 2011/2012 gehen an der realschule ratheim die Uhren anders:
Die weitgehende Einführung der 90-Minuten-Stunde sorgt für ein entspannteres Lernen!

Mit der 45-Minuten-Stunde waren das Lehrerkollegium und die Schülerinnen und Schüler immer unzufriedener geworden.
Unterricht in kleinen Häppchen, bis zu sieben verschiedene Fächer an einem Unterrichtstag (oder sieben verschiedene Lerngruppen aus Sicht des Kollegiums), gestresste Schülerinnen und Schüler, gehetzte Lehrerinnen und Lehrer – das alles sollte sich ändern.
Deshalb gibt es seit Beginn des Schuljahres 2011/2012 ein anderes Stundenraster, das organisatorisch einfach und pädagogisch „ertragreich“ sein sollte.

Die Lehrerkonferenz entschied sich für ein modifiziertes 90-Minuten-Modell:
Es wird versucht, dass alles, was sich in Doppelstunden unterrichten lässt, auch in Doppelstunden unterrichtet wird. Hat ein Fach drei Wochenstunden, wird es in einer Doppelstunde und einer 45-Minuten-Stunde unterrichtet.

Unser Zeitraster ist mit vielen organisatorischen und pädagogischen Vorteilen verbunden:
- Die Ruhe im Gebäude nimmt zu, da ein Raumwechsel
  überwiegend nur noch in den großen Pausen erfolgt.
- Das Gewicht der Schultasche ist deutlich geringer.
- Unsere Schülerinnen und Schüler müssen sich auf weniger Fächer am
  Tag vorbereiten und konzentrieren, auch die Lehrerinnen und Lehrer haben
  weniger Lerngruppen am Tag, was zu einer deutlichen Entlastung führt.

Aber am wichtigsten ist uns, dass der dieser Stundenrhythmus ein Motor für Unterrichtsentwicklung ist:
- Wir haben mehr Zeit für kooperative und schülerorientierte Lernformen.
- Unterrichtsthemen können in einer Doppelstunde abgeschlossen werden.
- Unterrichtsergebnisse können präsentiert werden, ohne dass das Ende der
  Stunde „dazwischenfunkt“.
- Unterricht in 90-Minuten-Einheiten muss methodisch abwechslungreich sein,
  damit er die Schülerinnen und Schüler nicht überfordert.
- Binnendifferenzierter Unterricht ist besser durchführbar.
- Die Hausaufgabenpraxis ist verändert.

Damit unterstützt die Umstrukturierung des Unterrichtstags den pädagogischen Ansatz, den unsere Schule von Anfang an verfolgt:
Den Schülerinnen und Schülern Zeit und Raum für selbstbestimmtes und selbstorganisiertes Lernen zu geben.


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